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  • Nur etwas für das Auge

    ohne Blabla… viel Spaß

  • Tag 9

    Nach der Aufregung gestern, geht es heute weiter nach Norden und Westen. Ab in die Westfjorde.

    Abgesehen von der Landschaft gab es kaum Sehenswürdigkeiten. Die Landschaft reicht uns aber voll auf. Eine Besonderheit ist ein altes Schiff, das älteste Stahlschiff auf Island, das hier am Strand verrostet.

    Angekommen im Hotel, in dem wir die nächsten drei Nächte verbringen, relaxen wir erstmal bei einem Bierchen.

    Zum Abendessen gab es wieder Burger. Ein guter Burger für knappe 40€. Man gönnt sich ja sonst nix.

    Landschaftlich ist es eine Wucht. Aber das sagen die Bilder besser als ich.

  • Tag 8; Es kommt 1. immer anders und 2. als man denkt…

    Die Nacht haben wir im Hotel verbracht. Nix dolles aber für den Heckmeck gestern war es super. Vor allem mit Frühstück. Das war auch nicht überwältigend aber hinreichend.

    Danach geht’s los. Noch im Regen, aber der soll gleich aufhören. Als erstes ab zur Tanke und dann weiter…

    Keine 5km später ändert sich der Straßenbelag von Asphalt zu Jogurt. Zumindest fühlt es sich so an. Auskuppeln, Warnblinker an und rechts ranfahren… Nur hinten bremsen aus Reflex… Siehe da, Vorderreifen platt. So richtig platt.

    Natürlich sind wir auf alles vorbereitet. Darauf aber leider nicht. Einen Ort weiter gibt es einen lokalen Schrauber. Also rauf auf das noch funktionierende Bike und hingefahren. Den Gü lasse ich mit meinem Motorrad alleine zurück.

    Wir haben 12:20… Mittagspause von 12-13 Uhr. Na gut. Also wieder zurück, 30 min. mit Gü Alternativen beratschlagen und wieder hin.

    Da angekommen, eben kurz den Reifen ausgebaut, Flicken geklebt und wieder den Reifen montiert. (Hört sich kurz an, hat aber auch ne Stunde gedauert..)

    Aus dem Laden bin ich dann mit Werkzeug, Flicken, Kleber und ein bisschen geliehenem Werkzeug wieder ab zum Pannenort…

    Danach haben wir uns umentschieden und anstatt auf die Halbinsel Snæfellsnes zu fahren (ca. 300km), sind wir um die Halbinsel nördlich davon gefahren. Da gibt es keine Sehenswürdigkeiten, abgesehen von der Landschaft. Aber die große Runde haben wir uns nicht mehr zugemutet.

    Die Abwesenheit von Touris und die Schönheit der Gegend hat uns dann doch belohnt.

    P.S. Natürlich sind wir nach der Panne nochmal zu der Werkstatt gefahren. Geliehenes Werkzeug zurück bringen, Luftdruck nochmal richtig nachprüfen und für alles Bedanken.

  • Tag 7; F35

    Heute ging es erneut ins Hochland. Und wie an Tag 5 wieder getrennt. Gü verbummelt den Tag in dem er Þingvellir anschaut und an Kraterrändern von Kerið ruläuft. Ich währenddessen mach mein Motorrad dreckiger als es eh schon ist auf der berühmten F35. Eine „der“ Straßen über die man gefahren sein muss.. Naja, ob man das muss wage ich zu bezweifeln, aber man sieht schon ne Menge. Als Hauptattraktionen gäbe es da Kerlingarfjoll und Hveravellir. Beides sind Geothermalgebiete. Der Tag war nicht ganz so enfach. 450km, davon 300 auf Gravel Roads ca 180 davon eher anspruchsvoll.

    Am Ende des Tages wollten wir campen, aber der Campingplatz war uns suspekt… wir haben dann Geld in booking com geworfen und ein Hotel in der Nähe aufgetan. 128€ für ein Zimmer die Nacht (wir teilen uns eins) erschien uns angemessen….

    So übernachten wir jetzt am Fuße der Festfjorde.

  • Tag 6 das touristische 1×1

    Heute haben wir den Klassiker gemacht. Wir sind in die Blue Lagune.

    Das ist gegen den Namen keine Lagune sondern ein kleiner künstlicher See, der von Wasser aus einem Geothermiekraftwerk gespeist wird. Es ist kein Meer, trotzdem salzig, es ist heiß, trotzdem keine heiße Quelle. Es ist gar keine Quelle um genau zu sein, die Pumpen das Wasser in die Erde und das was wieder hoch kommt ist Dampf.

    Das alles macht dem Spass aber keinen Abbruch. Aber… wir sind nicht einfach so hin. Wir / ich hab mir das wohl verdient, sagen Menschen… es gab dazu auch ein kleines Gedicht, das ich hier nicht vorenthalten will…

    Die erste Strecke ist genommen,
    das Abenteuer hat begonnen!
    Kaum seid ihr aus dem Land heraus,
    lebt ihr auf See in Saus‘ und Braus‘.

    In Saus‘ und Braus‘? Naja, nicht ganz,
    Zurzeit hat eure Reise Glanz
    Nur wenig, doch das Ziel ist nah.
    Schon bald seid ihr auf Island da!

    Nun wurd‘ der Gü schon überrascht,
    und hat es wirklich nicht erhascht.
    Der Überrascher unterdess,
    hatte ganz viel Planungsstress.

    Wir reden, ja, von dir Jöran,
    der Freund, der immer zu uns kam
    wenn’s Arbeit gab und Schweiß zu schwitzen.
    Du ließt uns wirklich niemals sitzen!

    Wir sind so stolz ‘nen Freund zu haben
    immer und an allen Tagen.
    Und daher kommt, was kommen muss:
    Ein Dankeschön zum guten Schluss*!

    Wir überlegten Tag für Tag,
    was man dir Gutes tun vermag.
    Etwas Besond‘res soll es sein,
    und einzigartig obendrein.

    Zum Wal hin geht es, der soll stinken.
    Nur soll man den nicht … trinken!
    Grün ist die Insel und auch kalt,
    Da macht man gerne einmal halt.

    Dort gibt’s Vulkane und auch Steine
    Ist aber nicht das, was ich meine.
    Das Wasser, ja, das ist’s vielmehr.
    Was gibt das Reiseziel noch her?

    Ein wenig Auszeit, das wär fein,
    und passt auch in den Plan hinein.
    Thermale Quellen, das hörte man,
    kommen bei jedermann gut an.

    Es gibt da so nen‘ schönen Ort
    Mit blauem Wasser hier und dort.
    Da wolltet ihr doch eh vorbei?
    Ja super-duper-tideldei!

    Wir haben da eine Idee
    Nach all der Arbeit, Müh und Weh.
    Diese Lagune, warm und blau.
    Die ist doch ‘ne Idee, genau!

    Ihr lasst es euch mal gut ergeh‘n.
    Das wär doch wirklich wunderschön.
    Von Herzen woll’n wir dir das schenken.
    Da müsst ihr an den Preis nicht denken!

    Der Gü streckts vor und kriegts zurück.
    Das Buchungsportal war voller Tück‘.
    Premium klang ganz aktezpabel,
    dazu noch etwas auf die Gabel!

    Wir hoffen, dass ihr es genießt,
    dass es den Urlaub euch versüßt.
    Wir freuen uns, dass ihr zu zweit,
    diese fantastische Tour bestreit‘.

    Habt gutes Wetter, Freude Spass,
    und werdet bloß nicht allzu nass.
    Kommt bald gesund nach Haus zurück
    Und bringt auch viele Fotos mit!

    Jetzt sind die Reime auch am Ende,
    zudem die kleinen Patschehände,
    das Reimen wirklich schwierig macht,
    wir sagen damit – Tschüss ��

    *) Anmerkung der Redaktion: „Schluss“ ist ja bei uns eher relativ, nun ja…das gröbste ist sicherlich vorbei, aber
    man weiß ja nie…also…nimm das mit dem Schluss nicht zu genau ��

    Die, die mich besser kennen haben wohl ne Ahnung von wem es kommt… Also Herzlichten Dank an Steffi und Krueml! Hatte ein Tränchen im Auge als ich es las.

    Also…. wir morgens los, aber nicht zur Blue Lagune, sondern nach Reykjavik. Die ProGo (in Fachkreisen auch GoPro genannt, aber Gü will es einfach nicht hinbekommen) hat einen Sprung in der Linse… glücklicherweise kann man die einzeln erwerben. Der zweiten Laden hatte dann auch das gewünscht Teil und wir konnten die Fahrt in Richtung Blue Lagune fortsetzen.

    Da angekommen… ach was laber ich… Bilder … es war großartig, auch wenn es eine dieser ganz typischen Fallen für Touris ist.

    Eins sei aber noch erwähnt… auf dem Rückweg an der Südküste von Island nach Selfoss fährt man nahezu die ganze Zeit an der Küste vorbei. An dieser Strecke hat man einen beeindruckenden Blick auf Eyjafjallajökull und Mýrdalsjökull. Diese Schneebedecken Gletscher von der Sonne angestrahlt…. sehr beeindruckend.

    P.S. das war Alkoholfreies Bier..
    P.P.S. das war kein Black/Green/White Facing, das waren Lava, Silica und Algea Masken… Gü meinte, die Haut war wie ein Kinderpopo nachher…

  • Tag 5

    Und wieder ist es am regnen. Aber heute wird ein deutlich besserer Tag, das wissen wir aber noch nicht. Das Regenradar sagt nichts gutes Voraus.

    Eine andere Besonderheit, heute werden Gü und ich etwas unterschiedliches machen. Gü besucht Reykjavik und ich nicht 😀

    Ich fahre zur Viðgelmir. Dieses Dingen mit einem Namen, den ich nicht mal lesen kann, ist eine Lava Höhle, die man begehen kann. Natürlich gegen einen kleinen Obolus. Dafür bekommt man aber was….

    Bis dahin muss ich erstmal kommen, 115km davon 60km ohne Asphalt. Dazu geht’s noch in die Höhe (F550). Also bei Regen ab aufs Motorrad geschwungen, Gü nimmt sich derweil noch ein Kaffee vom Buffet, und los geht’s. Die ersten 20km regnet es noch, aber dann kurz vor dem Schotter hört es auf. Ab und zu kommt auch die Sonne raus.

    Abgesehen das es super Spaß macht auf diesen Straßen zu fahren, muss man (ich) sich immer wieder zusammenreißen nicht doch Links und Rechts neben die Straße zu schauen. Da überrascht dann doch immer wieder ein Schlagloch oder ein Felsen der einige cm aus dem Boden ragt. Alles in allem aber easy. Die Offroad Automatik am Motorrad tut ihr übriges damit ich Spaß hab, aber nicht in Gänze durchdrehe… also der Hinterreifen.

    Angekommen reicht es gerade noch für ein Kaffee und dann ab in die Höhle. Beeindruckend was Lava so macht. Schwer zu beschreiben wie das Gestein aussieht. Als hätt jemand heiße Schokolade gegen den Fels geworfen. Es sind auch noch andere Vergleiche gefallen, aber die Schoki an der Wand gefällt mir am Besten.

    Wieder raus gekommen merkt man erstmal wie kalt es in der Höhle war. 1°C in der Höhle gegen 11°C außerhalb, da war mir erstmal warm. Zurück zum Parkplatz und los fahren… wenn da nicht diese dusseligen Fliegen wären. Milliarden kleiner Fliegen. Und alle wollen mich ganz doll lieb haben… super nervig. So hab ich ein bisschen gebraucht den Helm Fliegenfrei auf den Kopf zu bekommen, dann geht’s aber los.

    Den gleichen Weg zurück… und es ist so anders, das alles aus einer anderen Perspektive zu sehen. Heile wieder angekommen, erstmal was futtern. Weil Gü immer noch auf Städte Tour ist hab ich einen hiesigen Schnellimbiss überfallen. Auch lecker. Schon wieder Fish & Chips.

    Jetzt ein Bierchen am Campingplatz und dann in die Falle…

  • Island Tag 4

    Wieder ein Tag der Nass mit Regen beginnt und noch viel nasser am Abend zu Ende ging.
    Los ging es um ca 8:30 mit einem Frühstück hier am Campingplatz. Nicht sehr ausgefallen aber alles was man so braucht. Nichts was ich jetzt darüber hinaus noch unbedingt gebraucht hätte. Frische Waffeln haben dann das Frühstück noch getoppt. Also Toast, Waffel und Kaffee zum Frühstück.

    Danach ging es zu allerlei Sehenswürdigkeiten im Golden Circle. Dem Bereich von Island, auf dem sich die allermeisten der Sehenswürdigkeiten zusammen tummeln. Von meinen bisherigen Erfahrungen würde ich sagen, es sind die Sehenswürdigkeiten, die sich am besten touristisch erschließen lassen und nahe beieinander sind.

    Als erstes war der HJÁLPARFOSS dran. Wir setzen uns bei starkem Regen auf die Motorräder und fahren los. Das Wetterradar sagt, es hört gleich auf… Spoiler: es hörte nicht auf!

    Angekommen beim Foss haben wir ein paar Fotos gemacht, hier war eher wenig Besuch, auch wenn es wirklich schön ist. Denke bei Sonnenschein und blauem Himmel wird es noch schöner, so ging es aber auch.

    Dann weiter im Regen. Jetzt kommen die Dinge, die alle schonmal gehört haben, die ein Island Buch in der Hand gehabt haben.
    Gullfoss. Einer der Wasserfälle hier auf Island. Das sieht man dann auch an dem Touristenandrang und an der Infrastruktur vor Ort. Ein Haufen Leute waren da in mehr oder weniger geeigneter Kleidung um bei starken Regen sich einen noch nasseren Wasserfall anzuschauen. Die schiere Größe des Wasserfalls und die enorme Lautstärke beeindrucken schon. Sonderlich hübsch ist es hingegen nicht. Weil wir etwas unterkühlt und unterfuttert waren, haben wir die dortigen Essensangebote direkt in Anspruch genommen. Man will ja auch, dass die da was verdienen….

    Zum Mittag gab es also, mit Ausblick auf den Gullfoss und Horden an Touristen, Fish & Chips. Es war reichlich und teuer, das erstere war überraschen, das zweite so gar nicht.

    Weiter ging es dann zum Geysir. So richtig brodelt der Geysir aber nicht mehr, ganz im Gegensatz zu seinem sehr viel jüngeren Nachbarn, dem Strokkur. Der bläst alle paar Minuten Wasser in die Höhe. In allen Reiseführern und Videos wird der starke Geruch hervorgehoben, entweder ich rieche das nicht, oder es ist nicht so schlimm. Es müffelt halt. Sehr Zeitfüllend war aber das auch nicht. Die Touristenhorden hier waren aber ähnlich emsig und stellten sich etwas dumm direkt so in die Fontaine, dass das runterkommende Wasser zu interessanten Frisuren geführt hat. Naja.. Menschheit halt.

    Danach zum nächsten Foss, dem Faxi. Sehr enttäuschend, wenig beeindruckend und dazu auch noch nur mit Eintritt zu erreichen. Um es zu sehen haben wir die bittere Pille geschluckt und haben den Eintritt bezahlt… es war es nicht Wert.

    Eigentlich wollten wir danach noch zum Thingvellir, dem Park der wohl auf beiden Kontinentalplatten ist und die Sommerresidenz des/der Präsident:in (was weiß ich wer hier gerade regiert…).
    Wegen des anhaltenden Regen und akutester Unlust noch mehr Menschen zu sehen haben wir uns dann auf den Heimweg gemacht. Kurz am Supermarkt noch Abendessen geholt und dann ab auf den Campingplatz. Inzwischen hat es aufgehört zu regnen… na immerhin. Also in den Aufenthaltsraum auf dem Campingplatz und was gefuttert.

    Danach wurd es dann noch nasser. Wir haben uns in den Hotpot hier auf dem Campingplatz gesetzt. Dieses mal geplant und in Badehose, dieses Nass kann gerne noch öfter kommen. Bei 40°C erstmal entspannen….

    So nebenbei haben wir noch gesehen, wie die Isländer viele Menschen ins Outback bringen. Sie schweißen einen Reisebus auf einen 8×8 MAN Truck. Sehr beeindruckend.

  • Tag 3

    Es regnet… Ich will nicht aufstehen.

    Irgendwann ist dann doch der Zeitpunkt gekommen, trotz des Regens. Ist ja nur Nieselregen… Also Jacke an und auf zum sanitär Haus. Auf dem Weg hin und zurück bin ich klatschnass geworden.

    Wieder ins Zelt, alles zusammen packen und die Kombi an, Regenklamotten drüber und Schuhe. Ich fühle mich sehr dick und ungelenk.. bin ich vermutlich auch. Das nasse Zelt zusammengepackt und dann erstmal im Einkaufszentrum nebenan frühstücken.

    Das erste wirkliche highlight ist dann Hálsanefshellir Cave und Reynisdrangar. Beeindruckend. Auch bei schlechtem Wetter. Es regnet immer noch.

    Danach kurze Fahrt zu Dyrhólaey, über eine abenteuerliche Straße hoch zum Leuchtturm, es regnet immer noch, jetzt ist es auch super windig. Die dort ansässigen Papageien Taucher scheint das überhaupt nicht zu stören. Die Landschaft und die Natur hier ist grandios…. Aber Nass, also weiter.

    Kvernufoss ist dann der nächste Stopp. Der Campingplatz der direkt da dran ist ist das aller letzte.. aber ein eigener Wasserfall macht viel möglich. In dem angrenzenden Hotel haben wir dann noch einen Kaffee getrunken. Etwas abgetrocknet geht’s weiter. Inzwischen nieselt es nur noch ganz wenig. Yay…

    Wieder halten wir.. das Wetter ist inzwischen super. Sonne, aber Wind. Stopp ist Gljúfrabúi. Ein Wasserfall, den man hintergehen kann und eine Höhle in der man in einen Wasserfall gehen kann. Also passend zum Wetter zwei Wasser Attraktionen. Das war dann auch der letzte Stopp für heute.

    Auf dem Weg zum Campingplatz in Sellfoss fängt es wieder an zu regnen. Auf dem Platz beschließen wir das Tarp aufzubauen, immerhin sind wir drei Nächte hier. Leider hat der Wind was dagegen und direkt brechen zwei von dem drei Stangen durch und die letzte verbiegt sich so stark das sie nicht wieder zusammen zu schieben ist. Naja.. 11 Jahre ist wohl ein Gutes Alter für tarpstangen. Also nur Zelte. Die sind immer noch Nass, innen wie außen. Also müssen die erstmal trockenen bevor wir weiter machen können. Das kann dauern bei Regen von aussen und nur mässige 12°C. Zum Zeitvertreib sitzen wir in dem Aufenthaltsraum und füttern Vorräte weg. Naja, so kann ein Tag auch enden.

  • Island Tag 2

    Fangen wir heute mit einer eher ungewöhnlichen Sache an… Meinem Motorrad war müde. Es hat sich deswegen was hingelegt. Die Entscheidung hat es leider ohne mich getroffen während ich noch drauf saß. Nunja sagen wir mal so, es lag nicht am Motorrad. Der tiefe Kies überstieg dann doch mein Können. Aber alles gut.

    Zum Rest des Tages kann man wohl sagen… WOW.

    Ein paar Punkte der Liste sind abgehakt. Jökulsárlón Iceberg Lagoon und Fjaðrárgljúfur Canyon

    Die Lagune war erwartungsgemäß überfüllt, trotzdem war es sehr schön. Der Canyon war deutlich leerer, aber nicht leer. Zu unserem Glück kam der Reisebus erst als wir wieder zurück waren am Parkplatz.

    Angekommen in Vik haben wir einen schönen Campingplatz erwischt, direkt neben Felsen in denen allerlei Vögel nisten. Spannend was hier so neben den Möven so Rum fliegt.

    Nach dem Zelt Aufbau haben wir die hiesige Burger Schmiede besucht und einen Okischen 40€ Burger plus Getränke zu uns genommen bevor wir dann an den Black Beach von Vik sind. Sieht wenig überraschend aus wie ein normaler Strand nur mit dunklem Sand….

    Das war es für heute, morgen geht’s nach Sellfoss an jeder Menge Sehenswürdigkeiten vorbei.

  • Island Tag 1

    Island in zwei Worten: unfassbar windig.

    Die beiden Worte haben aber nix miteinander zu tun. Unser erster Tag war stürmisch mit Böhen bin 70kmh. Motorrad fahren macht da nur so mittel Spass. Aber das Wetter sonst spielt mit. Wir werden mit sonnigen Wetter empfangen.

    Zu Beginn ein bisschen Landschaft. Wir fahren an einem See vorbei und erleben aus Versehen die ersten 5km Schotter. Es sollte noch mehr kommen.

    Vorbei an malerischen Bergen und einem schönen Spiel von Schatten und Sonne mit Wolken.

    Dann der erste wirkliche Schotter. 30km oxi Pass. Man weiss wegen des Windes nicht so richtig ob das Motorrad wegen Wind oder Schotter anfängt zu schwimmen. Aber egal. Wir meistern das schon.

    In der Mitte des Passes dann der erste sinnvolle Wasserfall. Auch hier sind wir nicht alleine wie bisher überall. Die Insel scheint wirklich voll zu sein.

    Gü muss kurz um die Ecke bevor wir weiterfahren, ich sortiere meinen Tankrucksack da höre ich hinter mir „krums“ der Wind hat das Motorrad davon Gü über den Seitenständer geworfen. Zusammen mit einem netten Herren, der das auch nicht glauben wollte, heben wir die Maschiene wieder hoch… Fast verlustfrei. Der Kupplungshebel ist abgebrochen… Nur die Spitze, aber immerhin. Trotzdem können wir weiter fahren, aber der Respekt für den Wind steigt.

    Später an einem orangenen Leuchtturm wird der Wind so stark, dass ich Angst habe, ich werde mit dem Moppet im stehen umgeworfen. Später stellen wir fest, das war der Peak an Wind. Von da aus würde es wieder weniger.

    Heute so 240km gefahren. Bis nach Höfn.

    Abends gibt’s nach einem stürmischen Zeltaufbau ein kulinarisches Hochaufgebot an Baked Beans mit Würstchen…. Das war’s für jetzt erstmal…