Island in zwei Worten: unfassbar windig.
Die beiden Worte haben aber nix miteinander zu tun. Unser erster Tag war stürmisch mit Böhen bin 70kmh. Motorrad fahren macht da nur so mittel Spass. Aber das Wetter sonst spielt mit. Wir werden mit sonnigen Wetter empfangen.
Zu Beginn ein bisschen Landschaft. Wir fahren an einem See vorbei und erleben aus Versehen die ersten 5km Schotter. Es sollte noch mehr kommen.
Vorbei an malerischen Bergen und einem schönen Spiel von Schatten und Sonne mit Wolken.
Dann der erste wirkliche Schotter. 30km oxi Pass. Man weiss wegen des Windes nicht so richtig ob das Motorrad wegen Wind oder Schotter anfängt zu schwimmen. Aber egal. Wir meistern das schon.
In der Mitte des Passes dann der erste sinnvolle Wasserfall. Auch hier sind wir nicht alleine wie bisher überall. Die Insel scheint wirklich voll zu sein.
Gü muss kurz um die Ecke bevor wir weiterfahren, ich sortiere meinen Tankrucksack da höre ich hinter mir „krums“ der Wind hat das Motorrad davon Gü über den Seitenständer geworfen. Zusammen mit einem netten Herren, der das auch nicht glauben wollte, heben wir die Maschiene wieder hoch… Fast verlustfrei. Der Kupplungshebel ist abgebrochen… Nur die Spitze, aber immerhin. Trotzdem können wir weiter fahren, aber der Respekt für den Wind steigt.
Später an einem orangenen Leuchtturm wird der Wind so stark, dass ich Angst habe, ich werde mit dem Moppet im stehen umgeworfen. Später stellen wir fest, das war der Peak an Wind. Von da aus würde es wieder weniger.
Heute so 240km gefahren. Bis nach Höfn.
Abends gibt’s nach einem stürmischen Zeltaufbau ein kulinarisches Hochaufgebot an Baked Beans mit Würstchen…. Das war’s für jetzt erstmal…























