Tag 12 – Ende

Wir wachen auf. Wir sind immer noch auf dem Parkplatz in der Nähe von Mandal. Heute müssen wir uns wohl gedulden. Die Fähre fährt um 16 Uhr, und so ab 13 Uhr macht es Sinn, am Terminal aufzuschlagen. Wir nutzen die Zeit sinnvoll – wir schlafen und schauen Quatsch im Internet, frühstücken eine Kleinigkeit und machen nichts.
So um 12 Uhr fahren wir ganze 100 m und gehen bei McDonald’s etwas futtern. Kaffee mit einem Donut. Ein gelungenes Mittagessen, dann geht’s los nach Kristiansand.

Am Terminal geht die Hölle los. Nicht nur unsere Fähre fährt hier ab, sondern noch zwei andere, und die Autos stapeln sich beim Warten auf den Check-in. Wir haben Glück und kommen schnell nach vorn und können beim Colorline-Check-in in Ruhe warten. Um uns die Zeit zu vertreiben, schauen wir einen Film: 25 km/h. Menschen, die Bjarne Mädel mögen, werden diesen Film lieben.

Es geht auf die Fähre und wir sitzen mal wieder unsere Zeit ab. 4 Stunden sind schon lange, wenn man nur wartet. Die üblichen Runden durch den Duty-Free-Shop, wo wir uns immer wieder fragen, wer hier einkauft, denn im Vergleich zu Deutschland ist selbst Duty-Free teuer.

Die Fähre legt an und wir kommen wieder sehr glücklich als eines der ersten Autos runter. Der Zoll hat keine Lust, heute was zu machen, also geht’s direkt auf die Autobahn. Ich fahre die ersten 400 km durch Dänemark, eine wirklich unfassbar langweilige Autobahn. Kurz hinter Flensburg löst mich Anke für weitere 400 km ab. Ich bekomme nicht so viel mit, ich schaffe es tatsächlich mal, die Augen zuzumachen und schlafe viel. Vor dem Ruhrgebiet übernehme ich wieder bis kurz hinter Köln. Mir fallen fast die Augen zu und wir wechseln wieder. Ich schlafe sofort ein und wache erst in Blankenheim wieder auf. Nur noch 15 km. Es wird bereits hell, wir haben kurz vor 6.

Wir kommen erfolgreich zu Hause an und legen uns einfach ins Bett. Die Katzen bekommen vorher noch etwas zu futtern, aber das war’s – wir sind platt.

Der Urlaub in Summe war sehr gelungen, aber wir haben einiges nicht sehen können, was wir sehen wollten. Wir konnten nicht überall hin, und in Summe gibt’s noch viel, was Anke sehen will. Das ist ein gutes Zeichen, so haben wir in Zukunft noch den ein oder anderen Urlaub vor uns. Norwegen – wir kommen wieder!