Anke – Tag 1

Wir haben überlegt, dass es ganz witzig sein könnte, wenn jeder den Tag aus seiner Sicht beschreibt.

Nach ein paar kurzen Staus und einem gesunden Menü bei Burger King erreichen wir nun die Grenze zu Dänemark. Es fühlt sich langsam realer an. Jöran meinte im Vorfeld, dass werden jetzt 400 langweilige Kilometer durch Dänemark. Er hatte recht behalten. Puuuhhh.. das war ganz schön anstrengend. Vor allem Jöran als Beifahrer 😉 Ich dachte ja, dass ich ein aufgeregter Beifahrer bin. Jöran übertrifft das bei weitem, dass liegt aber eher an seiner Pünktlichkeit. Durch die ganzen Staus hingen wir doch etwas hinterher und trotz der Befürchtung unpünktlich zu sein, waren wir um 19 Uhr in Hirthals, wo die Fähre um 22:15 Uhr ablegen soll. Der Hafen ist schon sehr beeindruckend, so das die Zeit auch sehr schnell vergeht.

Die Aufregung steigt. Im Pier neben uns legt genau so eine Fähre mit der wir fahren, dass war schon ganz spannend, da diese Fähren riesig sind und eher einer AIDA ähneln.

Unsere Fähre erreicht den Hafen und wir mussten eine Rampe rauf fahren und ich mach mir hier schon in die Hose. Ich traue dieser Technik einfach nicht. Nachdem ich lebend drüber gekommen war, überrascht dieser Tiefgaragencharakter in dieser Fähre. Wir dürfen mit dem Camper ganz nach vorne fahren, dass heißt auch als erste wieder raus.

Praktisch für mich ist, dass ich den Reiseführer mitgebucht habe. Jöran fährt ja nicht zum ersten mal nach Norwegen und kennt die Abläufe. Schnell suchten wir uns ein Plätzchen um was zu essen. Drinnen wurde es immer voller und wir flüchten wegen der Lautstärke nach draussen. Nach Müd kommt doof und wir liegen auf einer Bank und lachen uns schlapp über so manche Menschen und ihre Tugenden.

4 Stunden später erreichen wir den Hafen von Lavik im dunkeln und das war schon beeindruckend. Da stellt man sich doch die Frage, wie soll es erst bei Tag ausschauen?