Edinburgh – Tag 3

Der Timer klingelt. 18 Uhr. Wir wollen noch etwas Kleines essen, haben aber keine Ahnung, was es hier in der Gegend gibt. Nachdem wir im Hotel angekommen sind, haben wir es uns erstmal gemütlich gemacht und ich habe eine lange Dusche genossen. Was für ein Tag! 300 mi, die Hälfte davon Landstraße. Wie wenn man von Köln nach München fährt und ab Würzburg nur noch über kleine Landstraßen fährt. Schön, aber anstrengend.

Wir gehen los und schauen mal, was es so gibt. Als erstes schauen wir, wo wir morgen frühstücken könnten. Im Tesco um die Ecke gibt es ein Costa. Tesco ist der Edeka von UK, und Costa ist überall da, wo es kein Starbucks hingeschafft hat. Frühstück ist also geklärt.

Direkt nebenan ein Pub. Genau so, wie man sich ein Pub vorstellt, nur dass dieser hier ca. 400 verschiedene Whiskeys auf der Karte hat. Für uns egal, da wir keinen trinken.

Nach einer Kleinigkeit zu futtern, geht’s dann ins Bett.

Am nächsten Morgen dann erst in den Costa, danach mit Öffis Downtown. Wir nehmen den Bus, der uns bis zur Southbridge fährt. Von hier sind wir direkt mitten im Getümmel. Alles, was der Touri braucht. Wir gehen natürlich sofort in den ersten Touri-Laden. Ich denke mal, im Rest von Schottland wird es schwierig, diesen Schottland-Merch zu finden, und als Mitbringsel taugt das Zeug schon echt gut. Es bleibt nicht bei einem dieser Läden. Am Ende haben wir ca. 10 davon von innen gesehen. Alle nahezu identisch, nur je näher man der Burg kommt, desto teurer werden sie.

Wir waren dann auch noch in einem Laden, der traditionelle Tartan-Stoffe herstellt. Da kostet dann mal ein Schal auch 180 Pfund.

Kurz geschaut, was die für die Burg haben wollen, aber für 25 Pfund pro Nase sind wir zu geizig. Der Vorplatz der Burg ist bereits für das Tattoo in ein Stadion umgebaut. Ich hab den Eindruck, dass die 4 Monate aufbauen und 4 Monate abbauen… warum lassen sie es nicht einfach immer stehen. So oder so immer hässlich, aber dann nicht so viel Baustelle… Nunja

Wir gehen weiter in das National Science Museum (oder so) nicht wegen dem, was sie ausstellen, sondern wegen des Gebäudes selbst. Die große Halle ist im viktorianischen Stil sehr grazil und hell gehalten. Die Halle ist bestimmt 20 m hoch und 100 m lang und in drei Etagen aufgeteilt. Hier genehmigen wir uns noch einen Kaffee, danach geht’s weiter die Royal Mile weiter runter bis zum Parlament. Auf den Fotos ist es echt ein schönes Gebäude, man sieht nur nichts davon, weil man den schönen Teil als Touri nicht sehen kann. Dafür müssten wir vermutlich einbrechen oder Abgeordnete werden. Beides nicht so richtig auf der Bucketlist.

Danach wieder den Berg rauf etwas zu futtern suchen. So langsam sagt mein Knie, dass es genug hat. In einem Einkaufszentrum werden wir fündig. Wir futtern etwas und für mich geht’s zurück ins Hotel, Füße hoch. Gü ist noch weiter die Gegend unsicher machen….

Gleich vermutlich wieder den DEN Pub… wir sind ja Gewohnheitstiere.