Leider geht jeder Urlaub einmal zu Ende. So auch meiner. Die letzten Tage haben begonnen, und ich fahre nun wieder gen Süden. Ich habe noch drei Tage, bevor meine Fähre geht. Ich breche morgens in Bergen auf, nachdem ich Müll entsorgt, Wasser aufgefüllt und abgelassen habe, geht es los.
~Es ist recht uninteressant, Die Europastrassen in Norwegen sind zu vorwärskommen, nicht für die schöne Aussicht. Nimmt man sich doch was Zeit und schaut links und rechts beim Fahren, dann hat man direkt irgend welche ungeduldigen Brummi Fahrer hinter sich.
Irgendwann wird es doch schöner und ich muss auch Fähren fahren. Das ist immer eine willkommene Abwechslung. Fähren in Norwegen sind inzwischen super easy. Im Vorfeld registriert man sich bei autopassferry und meldet das Auto an. Hier kann man dann wählen, ob man via Transponder oder mit Hilfe der Kennzeichenerkennung bezahlen will. Dann überweist man 2000kr (177€) und das war’s. Am Ende des Urlaubs kann man das abwickeln und bekommt dann den Rest der Kohle wieder zurück. Außerdem kann man damit wirklich sparen, sodass ich nie den „richtigen“ Preis bezahle, sondern immer einen niedrigeren. Meistens bekommt man damit so etwas wie 40% Nachlass, je nach Tageszeit und Wochentag.
Finally, geht es wieder in einen Fjord. Es ist ein Ausläfer des Hardanger Fjords. Ich komme dazu an einem der größten Wasserfälle in Norwegen vorbei, der Langfoss. Ich kenne den Fjord bereits und bin etwas enttäuscht von der geringen Wassermenge, die da runterkommt. Es ist trotzdem beeindruckend, und die Lautstärke ist ohrenbetäubend. Ein Gespräch kann man hier nicht führen. Kurz hinter dem Wasserfall biege ich auf einen kleinen Parkplatz ein, mein Nachtquartier für heute. Weit gekommen bin ich nicht, aber ich muss auch nicht weiter.









