Wir sind heute in Dalvik. Gestern haben wir Tickets gekauft für eine Whalewatching Tour. Die ist aber erst um 15 Uhr.
Bis dahin gehen wir erstmal frühstücken. Danach versuche ich ein bisschen Schlaf aufzuholen. Gü hat die Nacht den ein oder anderen Baum hier zersägt. Dabei hat es hier auf Island kaum Bäume.
Um 14:45 gehen wir los, warm eingepackt und alle Akkus voll geladen.
Wir haben eine Tour auf einem Zodiac für 12 Personen gebucht. Ein Zodiac ist ein GFK Rumpf mit einer Seitenwand aus Gummischlauch. Dazu gehört ein passender Motor, in unserem Fall zwei 300 PS Motoren, die das kleine Geschoss auf 38 km/h beschleunigen können. Wir haben das auf Empfehlung gebucht, da man mit dem schnellen Boot schneller von von A nach B kommt, wenn es bei A keine Wale gibt.
Wir also rein in den Überlebensanzug (mit dem ich auf gar keinen Fall über Bord gehen will). Warm ist uns jetzt schonmal.
Nach 3 Min Laufen erreichen wir den Steg an dem das Boot liegt. Wir rein, Gü und ich sind die ersten die klettern, und in die erste Reihe gesetzt… Keine Nase ist vor uns, dafür bekommen wir hier die meisten Bewegungen vom Boot ab.
Los gehts. Im Affenzahn auf die andere Seite der Bucht. Dort begegnen wir unserem ersten Wal. Ein Buckelwal. Dazu kommt dann noch ein „normales“ Wal Touri Schiff.
Wir sind schon ganz aus dem Häuschen, weil wir einen Wal gesehen haben. Danach geht es weiter zu einer sehr kleinen Insel voll mit Vögeln, auf denen auch drei Robben leben sollen. Zwei davon begrüßen uns schon aus dem Wasser als wir da angekommen sind. Die scheinen aber gerade keinen Bock zu haben und tauchen wieder unter.
Danach weiter raus, mehr Wale sehen. Wir begegnen auf der Tour dann noch einer Schule Delphine. Die tummeln sich um uns und springen öfters aus dem Wasser. Es sind große weiße Delphine. Ziemliche Brocken… und das bewegen die komplett aus dem Wasser und platschen wieder rein. Ein schöner Anblick.
Danach wieder Wal… und mehr Wal… außerdem sehen wir in der Ferne wie zweimal ein Wal (oder zwei unterschiedliche) aus dem Meer springen (also nicht komplett) und mit der Seite wieder ins Wasser klatschen. Ein großartiger Moment, den wir aber nicht auf Foto oder Video bekommen. Wir hatten den Eindruck knapp neben dem Spektakel zu sein.
Danach geht es auf den Rückweg. Vorbei an dieser malerischen Küste direkt zu einem der wohl schönsten Wasserfälle die ich hier gesehen habe. Es ist außer uns niemand da, es gibt keine Fliegen die nerven und dazu ist der Wasserfall extrem schön und verspielt.
Wieder mit Affenzahn weiter, dann in den Hafen.
Zum Abendessen gönnen wir uns eine kleine Kneipe, die mit frischem Brot und Fischsuppe lockt. Dazu ein Bierchen und der Abend ist komplett.























