Es soll regnen, sagt zumindest die Wetter App. Die Realität weiß davon aber wenig.
Also haben wir nahezu bestes Wetter und sitzen am westlichsten Ende von den Westfjorden und gönnen uns etwas Ruhe.
Wir sind in Breiðavík. Der „Ort“ besteht aus einem Haus und mehreren Baracken, die man für teures Geld mieten kann. Wir geben uns mit einem kleinen Zimmer zufrieden. Ein Stockbett hatten wir bisher auch noch nicht auf der Reise.
Viel gibt es hier in den Westfjorden nicht, zumindest wenn man die Landschaft nicht mitzählt, weil die ist absolut fantastisch.
Unweit von Breiðavík liegt Látrabjarg. Eine Steilküste die einen atemberaubenden Ausblick liefert. Abgesehen davon wohnen tausende Vögel hier. Um diese Vögel zu sehen kommen doch recht viele Menschen hierher, so ist der westlichste Punkt Islands gut besucht. Fast nervt es schon, wenn mal wieder ein fetter 4×4 Offroad Pickup hier über die Piste kachelt.
Verköstigt werden wir hier in dem Hotel auch hervorragend. Die Bedienung ist super freundlich und zuvorkommend. Die junggebliebene Isländerin die dieses Hotel zu betreiben scheint, ist uns wohlgesonnen, so bekommen wir unsere Wäsche getrocknet, obwohl es eigentlich keinen Trockner gibt, bekommen Kaffee und Wasser (in Flaschen) geschenkt. Abgesehen davon verfällt sie ab und zu in Plauderlaune. Gü kommt da mit seinem Englisch an die Grenzen, aber es funktioniert….
Morgen verlassen wir dann diesen mehr oder weniger einsamen Ort wieder… schade eigentlich.























