Die Nacht haben wir im Hotel verbracht. Nix dolles aber für den Heckmeck gestern war es super. Vor allem mit Frühstück. Das war auch nicht überwältigend aber hinreichend.
Danach geht’s los. Noch im Regen, aber der soll gleich aufhören. Als erstes ab zur Tanke und dann weiter…
Keine 5km später ändert sich der Straßenbelag von Asphalt zu Jogurt. Zumindest fühlt es sich so an. Auskuppeln, Warnblinker an und rechts ranfahren… Nur hinten bremsen aus Reflex… Siehe da, Vorderreifen platt. So richtig platt.
Natürlich sind wir auf alles vorbereitet. Darauf aber leider nicht. Einen Ort weiter gibt es einen lokalen Schrauber. Also rauf auf das noch funktionierende Bike und hingefahren. Den Gü lasse ich mit meinem Motorrad alleine zurück.
Wir haben 12:20… Mittagspause von 12-13 Uhr. Na gut. Also wieder zurück, 30 min. mit Gü Alternativen beratschlagen und wieder hin.
Da angekommen, eben kurz den Reifen ausgebaut, Flicken geklebt und wieder den Reifen montiert. (Hört sich kurz an, hat aber auch ne Stunde gedauert..)
Aus dem Laden bin ich dann mit Werkzeug, Flicken, Kleber und ein bisschen geliehenem Werkzeug wieder ab zum Pannenort…
Danach haben wir uns umentschieden und anstatt auf die Halbinsel Snæfellsnes zu fahren (ca. 300km), sind wir um die Halbinsel nördlich davon gefahren. Da gibt es keine Sehenswürdigkeiten, abgesehen von der Landschaft. Aber die große Runde haben wir uns nicht mehr zugemutet.
Die Abwesenheit von Touris und die Schönheit der Gegend hat uns dann doch belohnt.
P.S. Natürlich sind wir nach der Panne nochmal zu der Werkstatt gefahren. Geliehenes Werkzeug zurück bringen, Luftdruck nochmal richtig nachprüfen und für alles Bedanken.
















