Tag 3

Es regnet… Ich will nicht aufstehen.

Irgendwann ist dann doch der Zeitpunkt gekommen, trotz des Regens. Ist ja nur Nieselregen… Also Jacke an und auf zum sanitär Haus. Auf dem Weg hin und zurück bin ich klatschnass geworden.

Wieder ins Zelt, alles zusammen packen und die Kombi an, Regenklamotten drüber und Schuhe. Ich fühle mich sehr dick und ungelenk.. bin ich vermutlich auch. Das nasse Zelt zusammengepackt und dann erstmal im Einkaufszentrum nebenan frühstücken.

Das erste wirkliche highlight ist dann Hálsanefshellir Cave und Reynisdrangar. Beeindruckend. Auch bei schlechtem Wetter. Es regnet immer noch.

Danach kurze Fahrt zu Dyrhólaey, über eine abenteuerliche Straße hoch zum Leuchtturm, es regnet immer noch, jetzt ist es auch super windig. Die dort ansässigen Papageien Taucher scheint das überhaupt nicht zu stören. Die Landschaft und die Natur hier ist grandios…. Aber Nass, also weiter.

Kvernufoss ist dann der nächste Stopp. Der Campingplatz der direkt da dran ist ist das aller letzte.. aber ein eigener Wasserfall macht viel möglich. In dem angrenzenden Hotel haben wir dann noch einen Kaffee getrunken. Etwas abgetrocknet geht’s weiter. Inzwischen nieselt es nur noch ganz wenig. Yay…

Wieder halten wir.. das Wetter ist inzwischen super. Sonne, aber Wind. Stopp ist Gljúfrabúi. Ein Wasserfall, den man hintergehen kann und eine Höhle in der man in einen Wasserfall gehen kann. Also passend zum Wetter zwei Wasser Attraktionen. Das war dann auch der letzte Stopp für heute.

Auf dem Weg zum Campingplatz in Sellfoss fängt es wieder an zu regnen. Auf dem Platz beschließen wir das Tarp aufzubauen, immerhin sind wir drei Nächte hier. Leider hat der Wind was dagegen und direkt brechen zwei von dem drei Stangen durch und die letzte verbiegt sich so stark das sie nicht wieder zusammen zu schieben ist. Naja.. 11 Jahre ist wohl ein Gutes Alter für tarpstangen. Also nur Zelte. Die sind immer noch Nass, innen wie außen. Also müssen die erstmal trockenen bevor wir weiter machen können. Das kann dauern bei Regen von aussen und nur mässige 12°C. Zum Zeitvertreib sitzen wir in dem Aufenthaltsraum und füttern Vorräte weg. Naja, so kann ein Tag auch enden.